Aktuelles

24. Oktober 2021

Deckmeldung

J.Ch. Thaigermoon Chawa Honey
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Ch. Panache du Royaume de Chi’s

Voller Freude teilen wir mit, dass Chawa von Panache gedeckt wurde. Wenn alles gut verläuft erwarten wir um Weihnachten herum die Welpen unseres E-Wurfes.

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02. + 03. Oktober 2021

2 Tage Ausstellung in Niedenstein mit Thaigermoon Chawa Honey

Tag 1:
Judge: Ann Cuthbert – Irland
Chawa hatte nicht ihren allerbesten Tag; ich denke sie fand es zu kalt, zu windig und überhaupt… Outdoor im Herbst… Sie hat aber dennoch gut mitgemacht und ein SG3 erhalten.

Tag 2:
Judge: James Byrne – Irland
heute war Chawa prima drauf und hat sich wesentlich besser gezeigt. Das Wetter war in ihren Augen wohl etwas freundlicher mit ein wenig Sonne und weniger Wind als gestern… da war das Outdoor wohl nicht mehr so tragisch… daher ging sie mit einem tollen V3 aus dem Ring.

Es war ein schönes Wochenende, an dem wir viele nette Menschen nach langer Coronapause wieder gesehen haben. Auch neue nette Menschen durften wir kennenlernen.


22. September 2021

die neuen Halsbänder für Chawa und Magic sind da – Partnerlook und dennoch individuell. Sie sind extra breit, super weich und sehen zudem auch noch klasse aus. Danke Elena für diese tollen Halsbänder!



18. September 2021

Trail-Event: Sequenztraining „Der Start“

Im regulären Training geht es immer um den gesamten Trail. In diesem Seminar wollten wir uns allerdings lediglich mit einer Sequenz ganz genau befassen, nämlich dem Start.
Eine kleine Gruppe: 4 Menschen mit jeweiligem Hundepartner und Rabea als Trainerin. Eine weitere Trainerin, nämlich Annika, ist „mitgelaufen“ um selber noch weiter zu lernen, aber auch um uns als Teams noch weitere tolle Tipps zu geben.

Rabea hatte sich vier mögliche Startszenarien ausgesucht, die wir mit unseren Hunden als Team erarbeiten durften. Zuerst wurde die Aufgabe besprochen, welche Schwierigkeiten es geben kann und die beste Herangehensweise ausgelotet. Danach durfte jedes Team sich an der praktischem Umsetzung versuchen. Ohne hier zu viel vorwegzunehmen kann ich sagen – es hat bei allen ganz toll geklappt. Es war wundervoll zu erleben mit welchen Dingen wir die Hunde konfrontieren können und sie dennoch in der Lage sind „ihren Job“ hervorragend zu machen.

Alle Teams arbeiteten nacheinander jedes Szenario ab, so dass bis zum nächsten Einsatz genug Zeit blieb sich auszuruhen. Da in diesem Seminar das Hauptaugenmerk auf dem Start liegt, gibt es anschließend „nur“ relativ kurze Trails. Dennoch sind auch diese Trails, wie bei Rabea üblich, explizit an Können und Möglichkeiten der Teams angepasst.

Aufgabe 1: Banküberfall – Teil 1
2 Personen wurden von der Polizei noch im Fluchtfahrzeug aufgegriffen. Der Fahrer konnte allerdings fliehen. Da das Fluchtauto zur Spurensicherung abtransportiert werden muss ist es nicht mehr vor Ort wenn die Suchteams eintreffen.
Wie kommen wir an eine für die Hunde akzeptable Geruchsprobe? Ohne jetzt die einzelnen Schritte genau zu beschreiben… es geht über den Geruch des Fahrers über den Fahrersitz der nach ganz speziellen  Vorgaben auf ein steriles Medium übertragen werden muss.
Jeder von uns bekam daher den Wagen eines anderen um dort seine Geruchsprobe entnehmen zu können. Da es etwas dauert, blieb der Stoff liegen und wir widmeten uns vorerst der nächsten Aufgabe.

Aufgabe 2: gestohlene Armbanduhr
Der Dieb hat die Person an der Schulter angerempelt und diese Situation genutzt die Uhr zu stehlen.
Da der einzige Berührungspunkt die Schulter war, müssen die Hunde auch von dort den Geruch nehmen.
Alle Hunde kamen damit gut klar. Sie rochen und schlossen wie selbstverständlich den Geruch des Opfers aus, denn es trug ja die Jacke noch und war zudem vor Ort.
Chawa ging motiviert los, musste an einer Abbiegung erst einmal einen anderen Hund vorbeilassen, um dann sicher ihren Weg fortzusetzen. Upps… eine Mauer in Richtung Weser. Immer wieder lief sie an der Mauer entlang und stellte auch schon mal die Vorderfüsse hoch um evtl. etwas höher doch noch etwas Geruch zu erhaschen. Nee, doch weiter. Ein junger Mann, der am einem Auto werkelte, erregte Ihr Interesse. Also hin und schauen… nein nicht die richtige Person. Also doch wieder zurück. Letztendlich war es eine winzig schmale Gasse, die auf dem bisherigen Weg so versteckt lag, dass Chawa schon recht deutlich zeigen musste – los Ingrid hier geht’s rein. Ich musste echt schmunzeln. Selbstverständlich konnte Chawa die in der Gegend herumstehende Diebin eindeutig identifizieren und hat sie super toll angezeigt.

Aufgabe 1: Banküberfall – Teil 2
Nachdem der Geruch nun lange genug Zeit hatte sich mit dem sterilen Tuch anzufreunden wurde er vom Hundeführer im Anriechglas verstaut und es ging zum von Rabea auserkorenen Startplatz.
Start für Chawa und mich war der viel frequentierte Parkplatz an der Schlagde in Minden… auf dem wir alle bereits seit Beginn des Seminars parken und auch bei jedem der vorangegangenen Trails munter herumgelaufen sind. Alte Spuren, ganz alte Spuren, frische Spuren von uns allen (also auch von der VP) und zudem noch reichlich Spuren fremder Personen und Hunde. Zu allem Überfluss war das alles durch den Autoverkehr noch prima verwirbelt und überall verteilt.
Chawa startete also mitten im Nirgendwo auf diesem großen Platz und musste erst einmal die Spuren sondieren und die frischeste aus allen herauszufinden. Also erst einmal hier und da und dort prüfen um dann zielstrebig loszumarschieren. Eine Unterführung, absolut keine Frage – hier geht es lang. Dann noch die Treppe rauf… oben angekommen… oh nee nicht Innenstadt oder…? Doch genau dass. Chawas Laune sinkt – sie mag Innenstadt nicht so sehr; aber genau aus diesem Grund bekommt sie das immer wieder häppchenweise von Rabea aufgetischt. Chawa weiß inzwischen dass sie das mit mir zusammen meistern kann und gibt dann ihr Bestes. So auch hier! Als sie an einer Demo vorbei muss, die ihr doch etwas zu viel  wird, orientiert sie sich zu mir und fragt nach Nähe. Also gehen wir wieder einmal nah beisammen an einer für sie gruseligen Stelle vorbei. Nachdem sie das mit Unterstützung geschafft hat trailt sie hochkonzentriert weiter und arbeitet sich sauber an die auf dem Boden sitzende VP heran um sie dann ebenso eindeutig anzuzeigen.
Chawa weiß, dass sie Hilfe bekommt wenn sie darum bittet. Sie gibt daher nicht auf und resigniert sondern geht durch die für sie nicht so tolle Situation um anschließend motiviert und voller Freude weiter zu arbeiten.

Chawa im Endpool. Zur Zeit mag sie dort eine total lockere Leine um sich dann höflich korrekt im Bogen an die VP anzunähern.
Ines hat als VP auf dem Boden gesessen und Chawa wunderbar im Bild eingefangen. DANKE Ines für diese tollen Bilder!

Wir wechseln dann unser Lager auf einen etwas weiter entfernten Parkplatz um dort die nächsten beiden Aufgaben in neuer Umgebung zu lösen.

Aufgabe 3 – seit 2 Wochen vermisste Jugendliche wurde gesichtet
Verschiedene Personen haben die Sichtung des seit 2 Wochen vermissten Teenagers auf einem Parkplatz gemeldet. Die Angaben wo genau auf dem Parkplatz variieren allerdings sehr stark.
Nun heißt es einen Geruch für die Hunde zu besorgen. Einen frischen Geruch gibt es nicht – alles was greifbar ist trägt einen Geruch, der mindestens 2 Wochen alt ist. In dieser Zeit verändert sich allerdings sowohl der Geruch der an diesen Dingen haftet, als auch der Geruch der Person.
Wir gehen also mit Chawa auf besagten Parkplatz und lassen sie an einem 2 Wochen alten Geruchsträger anriechen. Absolut selbstverständlich findet sie in diesem alten Geruch die Geruchspartikel heraus die sie benötigt um aus den vielen angebotenen Spuren des Parkplatzes der richtigen folgen zu können. Sie macht das toll. An einer Ecke lässt sie wieder einmal Passanten und Hunde vorbei um dann der, in ihren Augen doch relativ beengten, Strasse zu folgen. Auf einem quer im Weg liegenden großen Baumstamm sitzt völlig ins Malen vertieft die vermisste Jugendliche. Da Chawa nicht direkt an die gesuchte Person heran kann, nimmt sie ihre Vorderfüsse am Baumstamm hoch und macht sich sehr lang in Richtung  VP. Wieder eine super saubere Anzeige.

Aufgabe  4 – kontaminierter Geruchsartikel – Geruchsdifferenzierung vom Feinsten
Aus einer Gruppe von 6 Personen (Seminarteilnehmer) wird eine Person vermisst. Als Geruchsträger ist lediglich ein Tuch vorhanden dass ALLE Gruppenmitglieder angefasst haben. Da alle Personen bis auf die Vermisste vor Ort sind kann genau dieses Tuch als Geruchsprobe für den Suchhund verwendet werden. Der Hund kann durch die anwesenden Personen herausfiltern welcher Geruch fehlt und wird genau danach dann suchen.
Chawa macht das tatsächlich genau so und ohne Aufhebens. Sie riecht am von Rabea angereichten Tuch. Schaut kurz zu Rabea und Annika – ok, die beiden sind da, Ingrid auch. Ah… da hinten stehen noch 2 Personen rum – sie geht zu den beiden, nimmt sehr genau auch diesen Geruch noch mit und… dann geht es auch schon los. Ohne mir der Wimper zu zucken macht Chawa sich auf den Weg Richtung Strasse. Dort muss sie wieder etwas weiter abchecken wo es genau weiter geht. Die Autos haben den Geruch mal wieder wunderbar verteilt. Kein Thema – ab in diesen Weg, über die Brücke, an der kleinen Freifläche vorbei in einen Seitenweg mit einer Bank… ach nee, da sitz der Herr, der uns gerade überholt hat. Also zurück -irgendwas verpasst? Ja, auf der Bank an der Seite der Freifläche sitzt die VP mit der Windrichtung aus dem Rücken. Aha… da wurde doch der Geruch tatsächlich von der VP weggedrückt. Chawa findet aber auch das heraus und zeigt die VP sicher an.

Nach jeder bestandenen Aufgabe gab es selbstverständlich auch eine tolle Belohnung, die die Hunde mit großer Freude vertilgt haben.
Danke an alle für diesen wundervollen und sehr lehrreichen Tag. Es hat wieder einmal sehr großen Spass gemacht.


12. September 2021

Clubsiegerschau des CER

voller Stolz und Motivation sind Chawa und ich von der Clubsiegerschau zurück. Nach knapp zwei Jahren in denen Chawa wegen Corona lediglich eine einzige Ausstellung besuchen konnte fehlte ihr noch etwas die Routine.

Sie ist generell eine fremden Menschen gegenüber reservierte kleine Persönlichkeit; dennoch zeigt sie brav die Zähne und lässt sich vom Richter anfassen.

Sie hat ihr bestes gegeben und ist mit einem tollen V2 – Res. Anw. Dt.Ch. VDH – Res.CAC vom Richter Herrn Joachim Bartusch aus dem Ring gegangen.



28. August 2021

Intensiv-Trail-Tag in Minden – heute findet das lang ersehnte Trail-Event statt

Chawa trailt für ihr Leben gern und freut sich immer riesig wenn sie am Ende des Trails die Person gefunden hat und ihre Belohnung verputzen kann.
Heute war allerdings etwas ganz besonderes geplant: 6 Hunde mit Herrchen oder Frauchen, Rabea Koch von der Schnüffelwerkstatt als Trainerin und etliche Stunden vor der Hand.
Der Treffpunkt war ein Parkhaus am Rande der Innenstadt, schön offen und mit Frischluft satt, dennoch trocken von oben. Weil wir recht weit oben geparkt hatten war es zudem sehr ruhig; prima Voraussetzungen also für einen entspannten und lehrreichen Tag.

Jedes Team hatte die Wahl zwischen einem einzigen längeren, sehr anspruchsvollen Trail oder einem kürzeren Sichtungstrail und einem darauf aufbauenden Arbeitstrail (nach einer langen Pause).
Für Chawa und mich wählte ich die Variante mit den zwei Trails. Ich war ganz gespannt, wie Chawa reagieren würde, denn mir war klar, dass uns einige neue und unbekannte Dinge erwarten würden.

Trailen mit Startpunkt mitten im Parkhaus und dann weiter in die belebte Fussgängerzone; überall war etwas los; die Tische waren gut besucht und überall pulsierte das Leben. Oh wie lange hatten wir so etwas nicht mehr.
Minden ist zudem gespickt mit Treppen, also immer wieder Treppen rauf, Treppen runter, hier in eine Gasse, dort über einen großen Platz. An lauten Musikanten und herumflitzenden Kindern vorbei. Ab und an war sogar Zeit einen kurzen Blick auf die wunderschönen alten Häuser zu erhaschen. Ruck zuck an einer weit geöffneten Tür vorbei… stopp, oder doch da hinein… nein doch nicht…
Chawa hat wirklich hart gearbeitet. Sie zeigte sauber an wo es lang ging und suchte zwischendurch meine Nähe, wenn es ihr zu „gruselig“ wurde. So konnte ich sie unterstützen und etwas enger begleiten. Sie weiß dass ich sie nicht alleine lasse und sie sich jederzeit Unterstützung holen darf. Sie  schätzt das sehr und arbeitet, wenn wir dann dort vorbei sind, hochkonzentriert weiter.
Ich bin immer wieder begeistert wie sehr mir dieses zauberhafte Wesen vertraut und sich auch schwierige Dinge mit mir zusammen zutraut: wenn du mitgehst, dann gehe ich auch…

Chawa hat ihre beiden Trails wunderbar gemeistert. Sie hat so viele neue Dinge erlebt und gesehen. Es war ein Tag an dem wir beide sehr viel gelernt haben. Jetzt müssen wir dieses neue Wissen in unser weiteres Training einbauen und werden weiterhin gemeinsam viel Freude am Trailen haben.
Bis bald zum nächsten Event.


22. August 2021

heute gab es das nächste Präsenzseminar für meinen DVG Trainerschein: 1. Hilfe am Hund.

Wir waren eine recht überschaubare Teilnehmergruppe in einen großen Vereinsheim. Platz genug um Abstände einzuhalten und dennoch ein sehr interessantes Seminar zu erleben.
Es gab sehr viele wertvolle Tipps und Informationen vom Referenten Dennis Gosain, von denen das eine oder andere die Sichtweise verändert, angepasst oder auf den neuesten Stand gebracht hat. Es wurde diskutiert, hinterfragt und die eine oder andere lehrreiche Anekdote war auch dabei.
Zudem hat das Verpflegungsteam uns mit lecker Essen versorgt. Danke an alle für diesen tollen Seminartag. Übrigens haben wir alle die abschließende Prüfung bestanden.


10. Juli 2021

Thai Ridgeback Treffen 2021

wie bereits schon einmal gab es auch in diesem Jahr ein kleines privat organisiertes Treffen. Es war ein wundervoller Tag bei unserer gemeinsamen Wanderung in der Lüneburger Heide. Auf der ca. 7 km langen Strecke gab es großartige Gelegenheiten für tolle Gespräche, Fachsimpeleien und einfach das genießen der entspannten Hunde und der tollen Umgebung.

Zum Treffen kamen Hunde und Nachkommen aus drei verschiedenen Zuchtstätten

– from Akima’s Castle
– Thaigermoon
– ThaiTalisman

Vielen lieben Dank für die tolle Organisation und das rücksichtsvolle Miteinander.


19. /20. Juni 2021

an diesem Wochenende  gab es für mich das erste Präsenzseminar für meinen DVG Trainerschein: Rally Obedience in Theorie und Praxis.

Wir waren eine kleine Truppe von 10 motivierten Lernwilligen, der Referentin Angela Falk und einem Verpflegungsteam das uns mit lecker Essen und Getränken versorgte. Es war ein erlebnisreiches Wochenende, vollgepackt mit Informationen, Tipps und ganz vielen Aha-Erlebnissen. Es gab tolle Gespräche mit netten Menschen; so viele Ideen und Gedanken von denen sich das eine oder andere sicherlich übernehmen lässt… Es war ein wirklich sehr lehrreiches Seminar und hat zudem noch riesigen Spass gemacht. Danke an alle für dieses wundervolle Wochenende.
Und das schönste… wir haben alle die abschließende Prüfung bestanden.


29. / 30. Mai 2021

vor doch relativ langer Zeit habe ich mich entschlossen einen Trainerschein im DVG zu machen. Neben der Unterstützung als Assistenz-Trainer ist es dazu erforderlich diverse Sachkundenachweise vorweisen zu können; wobei die erforderlichen Kenntnisse normalerweise in Präsenzveranstaltungen vermittelt werden. Nachdem es letztes Jahr coronabedingt nicht möglich war an diesen Seminaren teilzunehmen gibt es nun Angebote als Online Veranstaltungen.
An diesem Wochenende, und womöglich noch an weiteren, sitze ich also einige Stunden vor dem PC um meine ersten Seminare der theoretischen Ausbildung zu absolvieren. Ich bin schon ganz gespannt.



02. Mai 2021

Thaigermoon Chawa Honey besteht die „Mantrail-Prüfung Stufe A“ gemäß der Prüfungsordnung des Competence Center Mantrailing

Ihre erste größere Aufgabe hat Chawa im September 2020 mit der Mantrail-Prüfung Stufe E prima gemeistert. Sie liebt das Trailen, so wie ihr Vater Camaan sehr. Daher war es nur eine Frage der Zeit wann wir die nächste Prüfung laufen werden.
Obwohl Chawa zwischen November 2020 und März 2021 nicht getrailt hat, war sie im April 2021 sofort wieder motiviert und voller Freude dabei. Sie hatte trotz dieser langen Zeit nichts verlernt und so reichten drei Trails aus um zu entscheiden die nächst höhere Stufe zu melden.

Die Anforderungen für die Stufe A
– Traillänge ca 300m – bis zu 3 Richtungsänderungen
– beruhigtes Wohngebiet, kann Naturboden und/oder befestigten Untergrund enthalten
– Ansetzen des Hundes erfolgt in Trailrichtung
– Hund muss die Zielperson auffinden (diese darf sitzen, stehen oder liegen)
– Zeit zum Ausarbeiten: max. 15 Minuten

Prüfungsleiterin: Rabea Koch
Prüfungsrichterin: Susanna Simon

In diesem Jahr musste die Prüfung Corona conform etwas anders organisiert werden als sonst. Jedes Prüfteam bekam die eigene Startzeit vorgegeben und wartete dann im Auto bis es an der Reihe war. Somit gab es keinen „Menschenauflauf“ und die Abstände während der Prüfung zu den Prüferinnen und beim Fund zur Versteckperson konnten gut eingehalten werden.

Chawa und ich waren um 10:10 Uhr eingeplant und die Zeitplanung passte perfekt.

Das Team vor uns kam zurück, nahm die Urkunde entgegen und fuhr freudestrahlend von dannen. Dann durften wir uns an den Start begeben. Sonst nehme ich die Geruchsprobe der VP vor dem Start selbst entgegen und lasse sie in meinem Anriechglas verstauen. Dieses mal jedoch hatte Rabea die Geruchsprobe in eines ihrer Gläser geben lassen um den näheren Kontakt zwischen Prüfling und VP zu vermeiden. Kein Thema für Chawa denn sie kennt ja beides.
Am Start angekommen, das übliche Ritual: Leine umklinken vom Halsband auf Geschirr, anriechen lassen „riech“ und die Aufforderung „trail“.
Chawa geht ihren Weg  wie gehabt in einer unendlichen Ruhe und Gelassenheit. Sie schuppert ausgiebig an vielen Stellen… ok, es scheint sich um eine interessante Gassistrecke zu handeln. Dennoch verliert sie den Trail nicht aus den Augen und bleibt spurtreu unterwegs, eben langsam und in ihrem Tempo. Bei Hundebegegnungen müssen wir im Moment noch warten. Chawa geht dann zur Seite, lässt sich von mir gerne etwas vor der Brust halten, lässt den anderen Hund vorbei und geht dann unbeirrt weiter. An einem Garten riecht es scheinbar zu interessant, da wird etwas länger geschnuppert und schon ist auch der nächste Hund auf der Gassirunde unterwegs an dem Chawa vorbei muss. Also wieder schön zur Seite und warten. Sie macht dass toll, dennoch habe ich kurzfristig den Gedanken an die zur Verfügung stehende Zeit. Was soll’s; ändern kann ich ohnehin nichts, also Augen zu und durch.
Kurzfristig ist Chawa für mich schlecht zu lesen und ich denke „was ist denn nun los… richtig oder nicht?“ Um auch diesen Gedanken schnell wieder zu vergessen… Vertrau Deinem Hund! Wie oft hat sich das schon bewahrheitet; also sollte es doch auch hier genau so klappen. Und siehe da… alles richtig gemacht. Hinter der nächsten Ecke hinter der Hecke stand die VP die von Chawa super sauber angezeigt wurde. In aller Seelenruhe verputzt Chawa sich ihre Belohnung um sich dann stolz, mit hoch erhobenem Kopf und wedelnder Rute auf den Rückweg zumachen.


09. April 2021

Paitoon’s Camaan-Insee ist heute über die Regenbogenbrücke gegangen

Nachdem es Camaan vormittags noch gut ging hat sich sein Zustand leider zum Abend hin drastisch verschlechtert. Wir haben dem Krebs über ein Jahr lang erfolgreich die Stirn geboten und zusammen alles gegeben ein schmerzfreies und lebenswertes Leben zu ermöglichen; doch an diesem Abend war klar dass es keine Chance mehr gibt und wir endgültig verloren haben.

Wir haben ihn daher über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Camaan ist am 09. April 2021 um 19:15 Uhr ganz friedlich in meinen Armen eingeschlafen. Dieser Blick, diese scheinbar verstehenden und dankbaren Augen, diese Ruhe die Camaan bis zuletzt ausgestrahlt hat und das genießen des Streichelns bis zum wirklich allerletzten Atemzug… all das werde ich in liebevoller und dankbarer Erinnerung behalten.

Ich vermisse Dich unendlich: mein Held, mein Lehrmeister, mein Seelenhund!

Der Seelenhund

Seelenhunde nennt man sie ……
Sie sind unvergessen, weil sie unser Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in uns weiter leben.
Man spürt es – in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen.

Seelenhunde hat sie jemand genannt ……
jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.

Seelenhunde hat sie jemand genannt ……
jene Hunde, die wie ein Schatten waren und die Luft zum atmen,
jene Hunde die uns ohne Worte verstanden.
Kein Tag vergeht ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen.
Nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, so einen Hund zu verlieren.
Sie wohnen unter Deiner Haut, mitten in Dir drin und einen Zentimeter links vom Herzen.
Es ist die Stelle, an der die Seele ihrem Mittelpunkt hat und wo alle unsere Tränen und Lachfalten ihr Zuhause haben.
Sie sind immer bei Dir, begleiten Dich durch Euer gemeinsames Leben und bleiben auch da, wenn sie gegangen sind.

Seelenhunde sind der Anker, an dem unser Leben hängt. Verbunden durch ein unsichtbares Band wie aus Gummi und je weiter ihr auseinander seid, desto mehr zieht es die Gedanken zurück an den Verlust eines großen Begleiters.
Alle Anstrengungen und Kummer verschwanden, wenn sie sich vor uns setzten, uns ihren Kopf zwischen die Knie legten und uns gestatteten tief in ihre Augen zu schauen.

Unsere gemeinsamen Erlebnisse, kleine und große Erfolge lassen uns jedes Mal lachen wenn wir sie in Gedanken wieder erleben.

Bei allen Dingen, Stress und Anspannung in unserem Leben waren Sie da.
Sie zeigten uns den Weg nach Hause und waren immer da, wenn wir sie brauchten.
Gemeinsame Spaziergänge waren wie eine frische Brise, die uns alles Vorausgegangene schlechte vergessen ließen.

Sie reparierten unsere Seele und auch unser Herz, jeden Tag mehrmals und immer, immer wieder.
Sie machen es einfach so und ohne jede Mühe.
Sie waren immer da, wenn wir sie brauchten, und sie sind immer noch dort wo wir sind, in unseren Herzen, nie vergessen.


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