Aktuelles


04. Mai 2024

Trail-Event: Sequenztraining „Der Fund“

nachdem Finah bei den beiden vorangegangenen Sequenzen “Start” und “Differenzierung” so voller Freude bei der Sache war, ist es nur folgerichtig, dass sie auch an der nächsten Sequenz “Fund” teilnehmen darf. Heute war es soweit…

Wieder eine Gruppe aus 6 Mensch/Hund Teams und Rabea als Trainerin. Bestes Wetter, gut gelaunte und sehr motivierte Teams; das wird sicherlich ein toller Tag…
Obwohl Finah mit 9 Monaten noch recht jung ist, hat sie auch hier schon richtig schwierige Aufgaben gelöst.

Rabea hatte sich wieder Szenarien wie aus dem echten Leben gegriffen ausgesucht. Manchmal schmunzelten wir bei der Vorstellung und Erklärung der Aufgabe, um dann allerdings zielgerichtet und voller Motivation an die Lösung zu gehen.

Für Finah gab es zwei ganz tolle und nicht einfache Aufgaben:

Der erste Trail: Start auf einem Parkplatz mit recht ordentlichem Autoverkehr; an einer gut befahrenen Straße entlang; an einer größeren offenen Grünfläche vorbei; über die Straße Richtung Wohngebiet; Autos und Menschen mit und ohne Hund immer mal wieder gerne dabei…
Dann stutzt Finah an einer Kante zwischen Pflaster und Grasfläche, bleibt stehen und macht einen ganz langen Hals. Sie muss erst etwas schauen, denn sie hat am anderen Ende der Grünfläche ihre VP bemerkt. Ok, der Geruch scheint zu passen… aber das Bild dass sich ihr bietet ist gewöhnungsbedürftig und bedarf des Nachdenkens. Die VP krabbelt auf allen Vieren durchs Gras und pflückt völlig gedankenverloren einige Gänseblümchen.
Nachdem Finah ihre Gedanken geordnet hat, geht sie langsam aber sehr zielstrebig auf die VP zu… und obwohl diese weiterhin Gänseblümchen pflückt und sie keines Blickes würdigt, zeigt sie Anja eindeutig an. Wow, was für eine Leistung kleine Finah.

Der zweite Trail: wieder starten wir auf dem Parkplatz, allerdings auf dem anderen Ende. Da wir alle inzwischen mehrfach über den kompletten Parkplatz getrailt haben, gibt es hier alte Spuren, neuere Spuren und ganz frische Spuren… also am Start schon mal Differenzierungen für Finah… kurz orientieren um sich dann ruck zuck zu entscheiden wo es lang geht. Am Eingang des Schwimmbades vorbei und über die Brücke unter der auf dem Wasser durchaus etwas los ist… noch einige Radfahrer und Fußgänger vorbei lassen… um dann rechts über die Sandfläche auf eine zum Teil recht hoch bewachsene Grasfläche  abzubiegen…
Auch hier macht Finah sich – an der Grenze zwischen Sand und Gras – wieder richtig lang und überlegt.
Sie riecht ihre VP, aber sie sieht sie nicht. Peter hat sich auf die Wiese gelegt und komplett mit einer Decke zugedeckt… Finahs Fundbild  passt also absolut nicht ins bekannte Schema… vorerst nichts was an einen Menschen erinnert. Dennoch stiefelt sie los… wo es nach VP riecht, muss sie doch auch irgendwo sein… An der VP angekommen, geht sie vorsichtig an die Decke… sie macht sich lang, stupst vorsichtig an die Decke… ok, das nehmen wir… als ich die Decke dann etwas zurück ziehe und sie Peters Gesicht sehen kann, merkt man förmlich wie zufrieden sie mit sich und der Welt ist. Noch schnell die Belohnung verputzen die Peter ihr anbietet und dann hoch erhobenen Hauptes mit wedelnder Rute und federndem Gang zurück zum Auto.
Ich bin immer wieder begeistert, zu welchen Leistungen Finah trotz ihres jungen Alters fähig ist.

Wieder einmal ein super Erlebnis und ein schöner lehrreicher Tag für uns alle. Danke!



06. April 2024

Trail-Event: Sequenztraining „Differenzierung“

heute war das nächste Event für Finah mit gerade einmal 8 Monaten. Da sie das Sequenztraining “Start” so souverän und voller Freude gelöst hat, habe ich für sie das Event “Differenzierung” hinterher gebucht. Dieses mal ging es vorrangig darum, sich mit Theorie und Praxis der Geruchs-, Spur- und Personendifferenzierung auseinander zu setzen.

Unsere Gruppe mit 6 Mensch/Hund Teams und Rabea als Trainerin traf sich bei allerschönstem Sonnenschein auf einem Parkplatz. Dieser hatte tatsächlich schon so belaubte Bäume, dass Schatten genug war um die Autos angenehm abzustellen. Zudem blieb eine Person bei den Autos, damit die Fenster geöffnet bleiben konnten und die Hunde, die nicht auf dem Trail unterwegs waren, unter Aufsicht standen. Rabea hatte sich wieder tolle Szenarien ausgesucht, die wir mit unseren Hunden als Team erarbeiten durften.
Die Aufgabe wurde besprochen und dann bekam das Team einen dem Leistungsstand angepassten Trail gelegt. Nach dem ersten Durchgang machten wir eine Mittagspause mit tollen Gesprächen und dann bekam jedes Team noch einen weiteren anspruchsvollen Trail gelegt.

Finah hat ihre beiden Trails wunderbar und erfolgreich gelöst. Was hat Finah alles erarbeitet…

Der erste Trail: Starten auf dem Parkplatz, sich an einer  Parkanlage und einer Straße entlang über Kreuzungen und Abbiegungen arbeiten und dann am Ende des Trails auf einem Parkplatz aus mehreren sich bewegenden Personen die richtige anzeigen… Finah kannte es bis dato nicht eine bewegende VP anzuzeigen. Dennoch hat sie sich schnell für eine Person entschieden und nachdem diese dann doch stehen blieb hat Finah nach einiger Überlegung sauber und sicher angezeigt… toll mein Mädchen!

Beim nächsten Trail gingen fast alle Teilnehmer mit Rabea los… also nochmal viel Straße entlang wo der Geruch so wunderbar verwirbelt wird wenn Autos dort lang fahren. Unterwegs “verlorene” Menschen ausschließen, die beim Weggang der VP noch mitgegangen waren… diese würdigte Finah übriges lediglich eines kurzen Blickes in die Richtung in der sie standen um dann zielgerichtet weiter zu marschieren. An einer kleinen Treppe noch den jungen Mann hinunter lassen, um dann selbst hinauf zu gehen. Eine der mitgelaufenen Personen konnte sie von dort sehen… netter Versuch Rabea… Finah ist nicht drauf herein gefallen, sondern gleich neben dem Eingang des Einkaufszentrums um die Ecke verschwunden und hat dort ihre auf dem Boden sitzende VP gefunden und toll angezeigt.
Meine kleine Finah… auch die Aufgaben “Differenzierung” fantastisch gelöst – ich bin so unendlich stolz auf dich.

Danke an alle für dieses tolle Erlebnis und den überaus lehrreichen Tag. Bis zum nächsten Event.


18. März 2024

Mantrail-Trainer-Ausbildung / Theoretische Prüfung

die Theorietage für die Ausbildung zum Mantrail-Trainer liegen hinter uns und heute war der große Tag der Wissensabfrage… die theoretische Prüfung. Ach ja… Antwortmöglichkeiten in Form von Multiple Choice gab es nicht, statt dessen viel freien Platz zum selbst formulieren.
Ich habe -mit sehr gut- bestanden und freue mich natürlich total.
Jetzt wird es noch aufregender, ich darf bald Trails legen und führen. Dabei wird mir von erfahrenen Ausbildern auf die Finger geschaut und gegebenenfalls korrigiert damit es für die Teams gut funktioniert.



17. Februar 2024

Trail-Event: Sequenztraining “Der Start”

Diese Sequenztrainings sind immer wieder toll und ich mache sie gerne auch mehrfach… zumindest aber mit jedem Hund mindestens ein mal. Heute durfte die kleine Finah mit gerade einmal 6,5  Monaten teilnehmen.

In diesem Seminar ging es vorrangig um eine ganz spezielle Sequenz, nämlich dem Start. Rabea hatte sich daher viele schöne Szenarien ausgesucht, die gut zum Leistungsstand der Teams passten.
Von “Negativ” (die gesuchte Person war gar nicht da), über Mischgerüche an Tüchern und Anriechen an der Schulter einer Person bzw. abseits der Spur, bis zum Start auf einem großen Platz war alles (und noch einiges mehr) dabei.

Zuerst wurden die Aufgaben besprochen… wo liegen Schwierigkeiten und wie ist die beste Herangehensweise. Danach durfte das entsprechende Team mit der praktischem Umsetzung beginnen. Da in diesem Seminar das Hauptaugenmerk ja auf dem Start liegt, gibt es anschließend “nur” relativ kurze Trails. Dennoch sind auch diese Trails, wie bei Rabea üblich, explizit an Können und Möglichkeiten der Teams angepasst.
Ohne hier zu viel vorwegzunehmen… es hat bei allen ganz toll geklappt. Es war wieder einmal schön zu erleben mit welchen Dingen wir die Hunde konfrontieren können und sie dennoch in der Lage sind “ihren Job” richtig gut zu machen.

Finah bekam zwei ganz tolle Aufgaben gestellt, bei denen sie wirklich gut nachdenken musste und dennoch ihren Trail erfolgreich und mit einem Glücksgefühl abschließen konnte.

Aufgabe 1: Große Straße, Tankstelle und Anriechen abseits der Spur
als ich mitbekam was uns grob erwartet, war ich schon ziemlich verdutzt, dass Finah das Rabeas Ansicht nach schon meistern kann. Der Geruch war auf einen Laborstäbchen, wie es für Schleimhautabstriche verwendet wird… in diesem Fall zusätzlich mit Keksgeschmack, da die VP noch am Kauen war.
Ansage war: mach Finah in Ruhe fertig und dann könnt ihr zum Start schon mal die große Straße überqueren und auf der anderen Straßenseite auf der Grünfläche in der Nähe der Tankstelle warten.
Gesagt getan… Finah fertig gemacht und losgegangen. Ich habe den Spitgeruch von der Tankstelle schon deutlich gerochen… was hat dann wohl Finah in der Nase gehabt? Finah schnuppert noch etwas auf der Grünfläche und wartet geduldig bis Rabea ihr den Geruchsträger anbietet. Finah riecht mehrmals daran und schaut sich erst mal um. Dann geht sie nach links und schnuppert auffällig lange an einem Trafokasten… überlegt… überlegt… überlegt… Ok, es geht weiter den kleinen Weg entlang… Irgendwann kommen wir an nur für Fußgänger zu querende Bahngleise an… sie sind mit Metallbögen für Autos versperrt. Finah stutz kurz um dann unter einem der Bögen drunter durch zu tauchen… na dann… muss ich das auch wohl. Nach der Überquerung  der Gleise ist sie dann gnädig und nimmt auf der anderen Seite den Platz der für Fußgänger offen gelassen wurde. Noch geht es ein Stück weiter die Straße entlang, bis Finah am Ziel angekommen ist… sie macht das toll und zeigt ihre VP dann sicher an.

Aufgabe 2: kontaminierter Geruchsartikel – Geruchsdifferenzierung vom Feinsten
Aus der Gruppe der Seminarteilnehmer wird eine Person vermisst. Als Geruchsträger ist lediglich ein Tuch vorhanden dass ALLE Gruppenmitglieder angefasst haben. Da alle Personen bis auf die Vermisste vor Ort sind, kann genau dieses Tuch als Geruchsprobe verwendet werden. Der Hund kann durch die anwesenden Personen herausfiltern welcher Geruch fehlt und wird genau danach suchen.
Ich gehe mit Finah an den noch anwesenden Personen vorbei und sie schnuppert jeden sorgfältig ab. Danach riecht sie mehrfach am von Rabea angereichten Tuch und schaut immer wieder kurz zur am Start stehenden Gruppe um den Geruch abzugleichen. Zum Schluss noch an Rabeas Arm hochschnuppern und dann geht es auch schon los.
Finah marschiert zielstrebig am Zaun des großen Platzes entlang, schnuppert hier und da um sich zu orientieren und biegt dann nach links ab. Die rechte Seite des Platzes hat sie in keinster Weise interessiert… toll kleines Mädel… bis hierher alles richtig.
Sie arbeitet sich konzentriert weiter den Weg entlang um dann in einen Seitenweg abzubiegen. Eine tolle Sitzgelegenheit, auf der vor kurzem noch zwei junge Leute gesessen hatten, würdigt sie nur eines kurzen Blickes. Zielstrebig zieht sie dann in eine Unterführung an deren Ende Mia mit einer Belohnung auf sie wartet. Finah nähert sich zielgerichtet, aber dennoch vorsichtig in einem freundlichen Bogen an, um dann ihre VP sicher anzuzeigen.

Danke Mia für diese tollen Fotos und die Erlaubnis sie hier veröffentlichen zu dürfen!

Danke an alle für diesen wundervollen und sehr lehrreichen Tag. Es hat wieder einmal sehr großen Spaß gemacht.


20. Januar 2024

Seminar Mantrailing – Grundlagen des Mantrailing “Leine & Kreuzung”

Gute Dinge kann man auch mehrfach machen… daher habe ich mich entschieden dieses Seminar der Schnüffelwerkstatt nach längerer Zeit nochmal zu buchen.
So lautete ein Teil des Ausschreibungstextes unter anderem… Zitat: „ An diesem Tag geht es einmal nicht um die Ausbildung der Hunde, sondern um uns Menschen und unseren Beitrag zu einer erfolgreichen Suche. Ganz konkret stehen Leinenhandhabung und Kreuzungsarbeit im Fokus”

Da ich auch mit Finah trailen möchte, macht es sicherlich Sinn, das Wissen auf den aktuellsten Stand zu bringen und zudem zu schauen, ob es Dinge gibt, die ich bei Camaan und Chawa schlicht und ergreifend nicht brauche und daher nicht mehr so im Fokus habe.

Nun ging es also los.
Welche Leinen und Geschirre gib es? Es wurden die Vor- und Nachteil der unzähligen Möglichkeiten besprochen. Das ernüchternde Ergebnis war, wie bei den vorangegangenen Seminaren auch, dass es weder “das eine Geschirr” noch “die eine Leine” für alles und jeden gibt.
Prima, nun haben wir Geschirr und Leine… und wie geht es weiter? Wie lege ich die Schlaufen und wie nehme ich die Leine korrekt auf, denn das kann man von vorne oder von hinten machen und beides sollte man können.

Zwischendurch gab es eine Pause um eine Kleinigkeit zu essen und unsere Köpfe zu lüften. Danach wurde das Aufnehmen und Geben der Leine “trocken” und ohne Hund geübt.

Und nun… auf zur nächsten Theorie-Runde… die Kreuzung…
wie verhalte ich mich… vor der Kreuzung… in der Kreuzung… nach der Kreuzung… und vor allem auch in den Übergängen…? Wann und woran erkenne ich, wo der Trail aller Voraussicht nach liegt… wo und wie stehe ich ohne den Hund zu stören oder zu beeinflussen und er in Ruhe arbeiten kann…
Wir bekamen viele Tipps, Infos und Erklärungen, warum so und nicht anders – und Fragen wurden geduldig und fachlich beantwortet.

Jetzt aber auf nach draussen an die frische Luft und üben… es war zwar kalt, aber sonnig und trocken. Glück muss man haben… Dieses mal wieder ohne Hund, denn es handelt sich ja um ein Theorieseminar.
Es wurden daher menschliche Zweierteams gebildet, bei denen jeder einmal Hund und einmal Hundeführer war und wir versuchten uns an der Umsetzung. Im Stehen war es ja noch relativ einfach, aber als die „Hunde“ sich dann in Bewegung setzten und den einen oder anderen Schabernack anstellten… versuchen auf einen zugefrorenen Teich zu laufen… unvermittelt die Richtung wechseln… ab durchs Gebüsch… da war dann Übersicht und Schnelligkeit vom Hundeführer gefordert. Leine weg und ganz schnell wieder in Schlaufen – von vorne oder von hinten je nachdem, was gerade besser passt.

Es war ein sehr lehrreiches Seminar mit der tollen Dozentin Rabea Koch und netten Teilnehmern, an dem auch der Spass nicht zu kurz gekommen ist.


14. Januar 2024

es geht los… heute war der erste Theorietag für die Ausbildung zum Mantrail-Trainer. Schön und sehr informativ war es für unsere kleine Ausbildungsgruppe.


01. Januar 2024

Wir wünschen allen Freunden, Interessierten und Besuchern unserer Website ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2024


Wir sind Züchter im VDH


Ausbildung zum Mantrail-Trainer ab Januar 2024

da meine Thai Ridgebacks und ich voller Leidenschaft trailen, habe ich mich nach langer Überlegung entschieden eine entsprechende Ausbildung bei meiner Trail-Trainerin Rabea zu machen.
Mich hat überzeugt, dass für diese Ausbildung ein Zeitrahmen von 6 -12 Monaten vorgesehen ist. Dieser ist vollgepackt mit diversen Theorie-Schulungen, Hospitationen (bei denen man einen Trainer beim legen der Trails eng begleitet und viele Erklärungen des wieso und warum bekommt). Weiterhin gibt es noch reichlich Termine  für praktische Lerneinheiten.
Zudem gibt es sowohl eine theoretische Prüfung als auch eine praktische Abschlussprüfung in der man für eine unbekannte Gruppe passende Trails legen muss… und eine Spezialaufgabe gibt es wohl auch noch.
Diese umfangreiche Lernmöglichkeit hat mich mehr als überzeugt, daher… auf geht’s… Ich bin schon neugierig und gespannt, was mich alles erwartet.


Fotokalender 2024

in diesem Jahr hat meine Freundin mir wieder einen wundervollen Kalender mit den Fotos meiner Hunde gestaltet. DANKE Sonja.

Copyright an all diesen Fotos liegt bei Sonja Jäger


 

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