Aktuelles


02. Mai 2021

Thaigermoon Chawa Honey besteht die „Mantrail-Prüfung Stufe A“ gemäß der Prüfungsordnung des Competence Center Mantrailing

Ihre erste größere Aufgabe hat Chawa im September 2020 mit der Mantrail-Prüfung Stufe E prima gemeistert. Sie liebt das Trailen sehr; daher war es nur eine Frage der Zeit wann wir die nächste Prüfung laufen werden.
Obwohl Chawa zwischen November 2020 und März 2021 nicht getrailt hat, war sie im April 2021 sofort wieder motiviert und voller Freude dabei. Sie hatte trotz dieser langen Zeit nichts verlernt und so reichten drei Trails aus um zu entscheiden die nächst höhere Stufe zu melden.

Die Anforderungen für die Stufe A
– Traillänge ca 300m – bis zu 3 Richtungsänderungen
– beruhigtes Wohngebiet, kann Naturboden und/oder befestigten Untergrund enthalten
– Ansetzen des Hundes erfolgt in Trailrichtung
– Hund muss die Zielperson auffinden (diese darf sitzen, stehen oder liegen)
– Zeit zum Ausarbeiten: max. 15 Minuten

Prüfungsleiterin: Rabea Koch
Prüfungsrichterin: Susanna Simon

In diesem Jahr musste die Prüfung Corona conform etwas anders organisiert werden als sonst. Jedes Prüfteam bekam die eigene Startzeit vorgegeben und wartete dann im Auto bis es an der Reihe war. Somit gab es keinen „Menschenauflauf“ und die Abstände während der Prüfung zu den Prüferinnen und beim Fund zur Versteckperson konnten gut eingehalten werden.

Chawa und ich waren um 10:10 Uhr eingeplant und die Zeitplanung passte perfekt.

Das Team vor uns kam zurück, nahm die Urkunde entgegen und fuhr freudestrahlend von dannen. Dann durften wir uns an den Start begeben. Sonst nehme ich die Geruchsprobe der VP vor dem Start selbst entgegen und lasse sie in meinem Anriechglas verstauen. Dieses mal jedoch hatte Rabea die Geruchsprobe in eines ihrer Gläser geben lassen um den näheren Kontakt zwischen Prüfling und VP zu vermeiden. Kein Thema für Chawa denn sie kennt ja beides.
Am Start angekommen, das übliche Ritual: Leine umklinken vom Halsband auf Geschirr, anriechen lassen „riech“ und die Aufforderung „trail“.
Chawa geht ihren Weg  wie gehabt in einer unendlichen Ruhe und Gelassenheit. Sie schuppert ausgiebig an vielen Stellen… ok, es scheint sich um eine interessante Gassistrecke zu handeln. Dennoch verliert sie den Trail nicht aus den Augen und bleibt spurtreu unterwegs, eben langsam und in ihrem Tempo. Bei Hundebegegnungen müssen wir im Moment noch warten. Chawa geht dann zur Seite, lässt sich von mir gerne etwas vor der Brust halten, lässt den anderen Hund vorbei und geht dann unbeirrt weiter. An einem Garten riecht es scheinbar zu interessant, da wird etwas länger geschnuppert und schon ist auch der nächste Hund auf der Gassirunde unterwegs an dem Chawa vorbei muss. Also wieder schön zur Seite und warten. Sie macht dass toll, dennoch habe ich kurzfristig den Gedanken an die zur Verfügung stehende Zeit. Was soll’s; ändern kann ich ohnehin nichts, also Augen zu und durch.
Kurzfristig ist Chawa für mich schlecht zu lesen und ich denke „was ist denn nun los… richtig oder nicht?“ Um auch diesen Gedanken schnell wieder zu vergessen… Vertrau Deinem Hund! Wie oft hat sich das schon bewahrheitet; also sollte es doch auch hier genau so klappen. Und siehe da… alles richtig gemacht. Hinter der nächsten Ecke hinter der Hecke stand die VP die von Chawa super sauber angezeigt wurde. In aller Seelenruhe verputzt Chawa sich ihre Belohnung um sich dann stolz, mit hoch erhobenem Kopf und wedelnder Rute auf den Rückweg zumachen.


09. April 2021

Paitoon’s Camaan-Insee ist heute über die Regenbogenbrücke gegangen

Nachdem es Camaan vormittags noch gut ging hat sich sein Zustand leider zum Abend hin drastisch verschlechtert. Wir haben dem Krebs über ein Jahr lang erfolgreich die Stirn geboten und zusammen alles gegeben ein schmerzfreies und lebenswertes Leben zu ermöglichen; doch an diesem Abend war klar dass es keine Chance mehr gibt und wir endgültig verloren haben.

Wir haben ihn daher über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Camaan ist am 09. April 2021 um 19:15 Uhr ganz friedlich in meinen Armen eingeschlafen. Dieser Blick, diese scheinbar verstehenden und dankbaren Augen, diese Ruhe die Camaan bis zuletzt ausgestrahlt hat und das genießen des Streichelns bis zum wirklich allerletzten Atemzug… all das werde ich in liebevoller und dankbarer Erinnerung behalten.

Ich vermisse Dich unendlich: mein Held, mein Lehrmeister, mein Seelenhund!

Der Seelenhund

Seelenhunde nennt man sie ……
Sie sind unvergessen, weil sie unser Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in uns weiter leben.
Man spürt es – in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen.

Seelenhunde hat sie jemand genannt ……
jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.

Seelenhunde hat sie jemand genannt ……
jene Hunde, die wie ein Schatten waren und die Luft zum atmen,
jene Hunde die uns ohne Worte verstanden.
Kein Tag vergeht ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen.
Nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, so einen Hund zu verlieren.
Sie wohnen unter Deiner Haut, mitten in Dir drin und einen Zentimeter links vom Herzen.
Es ist die Stelle, an der die Seele ihrem Mittelpunkt hat und wo alle unsere Tränen und Lachfalten ihr Zuhause haben.
Sie sind immer bei Dir, begleiten Dich durch Euer gemeinsames Leben und bleiben auch da, wenn sie gegangen sind.

Seelenhunde sind der Anker, an dem unser Leben hängt. Verbunden durch ein unsichtbares Band wie aus Gummi und je weiter ihr auseinander seid, desto mehr zieht es die Gedanken zurück an den Verlust eines großen Begleiters.
Alle Anstrengungen und Kummer verschwanden, wenn sie sich vor uns setzten, uns ihren Kopf zwischen die Knie legten und uns gestatteten tief in ihre Augen zu schauen.

Unsere gemeinsamen Erlebnisse, kleine und große Erfolge lassen uns jedes Mal lachen wenn wir sie in Gedanken wieder erleben.

Bei allen Dingen, Stress und Anspannung in unserem Leben waren Sie da.
Sie zeigten uns den Weg nach Hause und waren immer da, wenn wir sie brauchten.
Gemeinsame Spaziergänge waren wie eine frische Brise, die uns alles Vorausgegangene schlechte vergessen ließen.

Sie reparierten unsere Seele und auch unser Herz, jeden Tag mehrmals und immer, immer wieder.
Sie machen es einfach so und ohne jede Mühe.
Sie waren immer da, wenn wir sie brauchten, und sie sind immer noch dort wo wir sind, in unseren Herzen, nie vergessen.