Thai Ridgeback

Der Thai Ridgeback oder auch Thailand Ridgeback ist eine alte thailändische Rasse, die bereits vor über 300 Jahren in Dokumenten erwähnt wurde.

Der Thai gehört zu den Urtyp- oder Pariahunden. D. h. es handelt sich hier um einen Hund, der noch ein sehr ursprüngliches Verhalten hat und nicht so domestiziert ist wie die meisten anderen Hunderassen. Der Thai ist eher vergleichbar mit dem Basenji oder dem Dingo.

Die Thais lebten oft halbwild und wurden früher besonders für die Jagd, als Begleiter für Fuhrwerke und als Wachhunde verwendet.

Auf Grund der eigenständigen Lebensweise und Überlebensfähigkeit auch ohne den Menschen haben sie sich bis heute die dafür notwendigen Eigenschaften bewahrt. Sie sind äußerst vorsichtig, sehr selbständig, eigensinnig, neugierig, sensibel, stur, wachsam, überaus geschickt (viele kommen ruck zuck aus allen möglichen Geschirren), sie können sehr gut springen und… jagen scheint ihre größte Leidenschaft – sie jagen auf Sicht und sind dabei sehr schnell, sehr wendig und sehr trittsicher.

Obwohl der Thailand Ridgeback eine sehr alte Rasse ist, wurde er erst 1993 durch die FCI anerkannt. 1994 folgte die Anerkennung durch den VDH, was durch den CER (zuchtbuchführender Verein) beantragt wurde.

Den Thai gibt es in den zugelassenen Farben schwarz, rot, blau und isabell, wobei die Tiere immer einfarbig sein müssen. Außerdem fallen in den Würfen schon mal chocofarbene Welpen, was allerdings als Fehlfarbe gilt. Und auf einigen Fotos sind selbst gestromte Tiere zu sehen, allerdings ebenso eine Fehlfarbe.

Wie der Name bereits sagt, haben die Thais einen Ridge. Dabei handelt es sich um einen Haarkamm auf dem Rücken, bei dem die Haare entgegen der Wuchsrichtung des Fells wachsen. Hunde ohne Ridge sind von der Zucht ausgeschlossen.

Weitere Infos über den Charakter und das Wesen der Thais finden sich auf meiner entsprechenden Seite.
Hier der link: Charakter und Wesen